Weih­nachts­geld für alle!

"Heute hat das Bundesamt für Statistik Zahlen dazu veröffentlicht, wie viele Menschen noch Weihnachtsgeld bekommen. Und es kam wieder einmal heraus: es sind viel zu wenige.

“Heu­te hat das Bun­des­amt für Sta­tis­tik Zah­len dazu ver­öf­fent­licht, wie vie­le Men­schen noch Weih­nachts­geld bekom­men. Und es kam wie­der ein­mal her­aus: es sind viel zu weni­ge. Sin­ken­de Tarif­bin­dung ist ein Grund dafür, aber selbst dort, wo es Tarif­ver­trä­ge gibt, ist das Weih­nachts­geld kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit mehr. In die­sem Jahr ist das ein beson­de­res Pro­blem. Vie­le Men­schen waren oder sind in Kurz­ar­beit, für Men­schen im Leis­tungs­be­zug sind die Aus­ga­ben gestie­gen. Für die Fei­er­ta­ge wird da in die­sem Jahr ganz beson­ders das Geld für Geschen­ke, Weih­nachts­baum oder das Fest­essen zu Hau­se feh­len. Bis­her hat sich die CDU sowohl den Coro­na Auf­schlag als auch den Weih­nachts­bo­nus auf Sozi­al­leis­tun­gen ver­hin­dert. Wer so deut­li­che ein „christ­lich“ im Namen trägt, soll­te doch wenigs­tens in die­sem Coro­na-Win­ter ein wenig Abstand von die­ser sozia­len Käl­te neh­men. Statt rühr­se­li­ger Reden und lee­ren Appel­len an die Mit­mensch­lich­keit soll­te die CDU sich end­lich einen Ruck geben:​Alle Men­schen im Leis­tungs­be­zug soll­ten Weih­nachts­geld erhal­ten, in Höhe von 50 Pro­zent ihrer monat­li­chen Bezü­ge. Die­ses Recht auf einen Weih­nachts­bo­nus soll­te es nicht nur für Erwerbs­lo­se son­dern auch für Men­schen mit nied­ri­gen Löh­nen geben, die über Grund­si­che­rung oder Wohn­geld ihr Ein­kom­men auf­sto­cken müssen.”