Der Mas­ken­skan­dal der Uni­on hat System

Pressemitteilung von Jan Korte.

„Es ist arm­se­lig, dass die Partei- und Frak­ti­ons­spit­ze von CDU und CSU sich der Ver­ant­wor­tung für ihren Mas­ken­skan­dal nicht stel­len will. Wenn eine Frak­ti­on im Bun­des­tag sich seit Jah­ren mit Hän­den und Füßen gegen mehr Trans­pa­renz, gegen effek­ti­ve Lob­by­kon­trol­le und gegen schär­fe­re Vor­schrif­ten für Abge­ord­ne­te wehrt, wie es die Uni­on im Bun­des­tag tut, dann kann man von Ein­zel­fäl­len nicht reden, son­dern dann ist das min­des­tens grob fahr­läs­sig”, erklärt Jan Kor­te, 1. Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer der Frak­ti­on DIE LINKE, zur Zurück­wei­sung der Ver­ant­wor­tung für den Mas­ken­skan­dal der Uni­on durch Gene­ral­se­kre­tär Paul Zie­mi­ak. Kor­te weiter:

„Die Uni­on muss auf­hö­ren, ein Sys­tem zu ver­tei­di­gen, das Mau­sche­lei­en, intrans­pa­ren­ten Lob­by­ein­fluss und Kor­rup­ti­on begüns­tigt. Ich erwar­te von den Par­tei­spit­zen von CDU und CSU und der Frak­ti­ons­füh­rung der Uni­on, dass sie sich unver­züg­lich inten­siv mit den im Bun­des­tag vor­lie­gen­den Initia­ti­ven für ein effek­ti­ves Lob­by­re­gis­ter­ge­setz mit legis­la­ti­vem Fuß­ab­druck, für die Offen­le­gung der Neben­ein­künf­te auf Euro und Cent sowie für das Ver­bot der bezahl­ten Lob­by­tä­tig­keit beschäf­ti­gen und end­lich von der Trans­pa­renz­brem­se gehen.“