Touris­ten­freund­li­ches Flensburg!

Nur wenn man nicht muss.

Coro­nabe­dingt tref­fen sich manche Menschen zur Zeit lieber im Freien. Wie zahl­rei­che Tourist:innen auch, versam­meln sich Tags­über und Nachts die Menschen an Flens­bur­ger Strän­den, Parks und am Hafen.
Obgleich Tags­über eine wahre Zumu­tung, findet man zumin­dest verein­zelt öffent­li­che Toilet­ten! Zu späte­rer Stunde hinge­gen — teil­weise spre­chen wir hier von vor 21:00 Uhr — ist an einem Besuch einer Toilette nicht mehr zu denken.
Die Gleise am Hafen verwan­deln sich zum Urinal — Mann hat es da rela­tiv einfach- und Frauen suchen sie das am besten geschützte stück­chen Gebüsch.
Am Strand und in den Parks entste­hen Frei­luft­toi­let­ten deren „Beliebt­heit“ schon von weitem, durch eine Ansamm­lung von Taschen­tü­chern, Hygie­ne­ar­ti­keln und Gestank, sowohl sicht- als auch riech­bar sind.
Neben der Umwelt­be­las­tung, ist dieser Zustand eine Zumu­tung für Besucher:innen und Einwohner:innen. Ein Blick über die Grenze zeigt, dass es auch anders geht, über­all gibt es saubere öffent­li­che Toilet­ten, die rund um die Uhr benutz­bar und zumeist kosten­los sind. Böse Zungen mögen jetzt behaup­ten, dass dies an dem pfleg­li­che­ren Umgang der Benutzer:innen liegt, aufmerk­same Reisende wissen aller­dings, dass dies der regel­mä­ßi­gen Reini­gung geschul­det ist.
Es ist also durch­aus möglich der Öffent­lich­keit, rund um die Uhr, saubere Toilet­ten zugäng­lich zu machen und ein größe­rer Mehr­wert für die Menschen als irgend­wel­che netten Plakatkampagnen!