Ein Angriff auf die freie Mei­nungs­äu­ße­rung und kul­tu­rel­le Viel­falt in unse­rer Stadt

Die FDP Flensburg fordert, dem Freien Radio Fratz e.V. die Fördergelder zu entziehen.

Die FDP Flens­burg for­dert, dem Frei­en Radio Fratz e.V. die För­der­gel­der zu ent­zie­hen. Der Kreis­vor­stand DIE LINKE. Flens­burg stellt sich ent­schie­den gegen die­se ange­droh­te Zen­sur der Presselandschaft.

„Anschei­nend muss man der Frei­en Demo­kra­ti­schen Partei den Begriff „frei“ in Zusam­men­hang mit frei­er Mei­nungs­äu­ße­rung noch ein­mal erklä­ren“, sagt Kreis­vor­sit­zen­de Kat­ri­ne Hoop „Nur weil der FDP eine Bericht­erstat­tung nicht gefällt, soll das Medi­um zen­siert oder gleich abge­schafft wer­den. Das ist ein mas­si­ver Angriff auf die freie Mei­nungs­äu­ße­rung und kul­tu­rel­le Viel­falt in unse­rer Stadt.“

„Ein frei­es Radio lädt alle Men­schen in Flens­burg zum Mit­ma­chen ein und soll gera­de Inhal­ten eine media­le Platt­form geben, die sonst in der Medi­en­land­schaft unter­re­prä­sen­tiert sind“, erklärt Kreis­vor­sit­zen­der Luca Grim­min­ger. „Der Antrag der FDP zeugt von völ­li­ger Unwis­sen­heit des Kon­zepts und der tat­säch­li­chen Viel­falt der Sendungen.“

„Dass die FDP dabei von einer vor­bild­li­che Ver­mark­tung der Stadt spricht ist blan­ker Hohn“, unter­streicht Schrift­füh­rer Nic­las Jäh­ring. „Eine Ein­schrän­kung der Pres­se und Mei­nungs­viel­falt im Stil von Vic­tor Orban, wird wohl kaum ein posi­ti­ves Zei­chen nach Außen senden.“