Katrine Hoop wirft ihren Hut in den Ring

Die erste Bewerbung für den Wahlkreis1 zur Bundestagswahl hat uns erreicht.

Flens­burg – Ein bekann­tes Gesicht des poli­ti­schen und kultu­rel­len Lebens in Flens­burg will im nächs­ten Jahr in ihrem Wahl­kreis für den Bundes­tag kandidieren.

Als akti­ves Mitglied der däni­schen Minder­heit hat Hoop sich in zahl­rei­chen Kultur­in­itia­ti­ven einge­bracht und ist nicht zuletzt seit ihrem Einsatz am Bahn­hof in 2015 auch für ihr gesell­schafts­po­li­ti­sches Enga­ge­ment bekannt.

»Ich bin seit meiner Jugend in Flens­burg links­po­li­tisch aktiv«, erklärt Katrine Hoop. »Ich habe mich eigent­lich schon immer außer­par­la­men­ta­risch enga­giert. Doch spätes­tens seit 2015 ist mir deut­lich gewor­den, dass zivil­ge­sell­schaft­li­che Bewe­gun­gen parla­men­ta­ri­sche Verbün­dete brau­chen. Ich möchte mein poli­ti­sches Enga­ge­ment erwei­tern und empfinde meine Kandi­da­tur für Die Linke als logi­schen nächs­ten Schritt in meiner poli­ti­schen Biographie.«

Moti­viert zur Kandi­da­tur hat Hoop auch die posi­tive Reso­nanz auf ihre Wahl in den Kreis­vor­stand der Partei.

Hoop ist in Nord­fries­land gebo­ren und mit Dänisch, Platt­deutsch und Deutsch aufgewachsen.

»Unsere viel­fäl­tige Region liegt mir am Herzen und ich bin fest in der Minder­heits­kul­tur veran­kert, poli­tisch bin ich aber schon lange mit der Partei Die Linke verbun­den. Ich habe die program­ma­ti­sche Weiter­ent­wick­lung der Partei mit Freude verfolgt und mich der Partei aus poli­ti­scher Über­zeu­gung ange­schlos­sen. Die Linke steht für glei­cher­ma­ßen gerechte, soli­da­ri­sche und nach­hal­tige Lösun­gen und hat aus meiner Sicht gerade jetzt eine einma­lige Chance, die drin­gend notwen­dige Verän­de­rung unse­rer Gesell­schaft voranzutreiben«

»Wir begrü­ßen die Bewer­bung von Katrine Hoop«, sagt Luca Grim­mi­ger, der gemein­sam mit Katrine Hoop den Kreis­vor­sitz der Partei in Flens­burg wahr­nimmt. »Sie ist fest in den zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bewe­gun­gen in Flens­burg veran­kert und in der Grenz­re­gion bestens vernetzt und wird die unse­rer Region in Berlin gut vertre­ten können.«