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Pressemitteilung

Die Lan­des­re­gie­rung von Schles­wig-Hol­stein hat ein 40 Mil­lio­nen Paket bereit­ge­stellt um allen Pfle­gen­den einen Bonus von 1500€ zu zah­len. Das ist super und DIE LIN­KE. Flens­burg begrüßt das sehr!

Es ist ein Stück­chen Aner­ken­nung für die jahr­zehn­te­lan­ge Miss­ach­tung des Pfle­ge­be­rufs. Doch wer fällt alles unter die­sen Bonus? Zu ver­mu­ten ist es, dass Aus­zu­bil­den­de aus die­sem Bonus raus­fal­len wer­den.  LIN­KE-Mit­glied und betrof­fe­ner, Nick Elia Wer­ner betont„Auch wir Aus­zu­bil­den­de arbei­ten in Schich­ten. Auch wir arbei­ten 40 Stun­den in der Woche, müs­sen einem phy­si­schem sowie psy­chi­schem Druck stand­hal­ten, sprin­gen an frei­en Tagen für Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ein und tun alles, damit es Pfle­ge­be­dürf­ti­gen gut geht. War­um soll­te man uns also außen vor las­sen? Wirk­lich ALLE haben einen Bonus verdient!“Einen Unter­schied zwi­schen den Pfle­gen­den soll­te es nicht geben. Und vor allem nicht wäh­rend Coro­na! Wir LIN­KE in Flens­burg for­dern, dass auch Aus­zu­bil­den­de eine Bonus erhal­ten, die­ser darf auch nied­ri­ger aus­fal­len, jedoch darf es nicht nur war­me Wor­te für Aus­zu­bil­den­de geben. Auch sie sind sys­tem­re­le­vant.

Der Kreis­vor­stand der Par­tei DIE LIN­KE. Flens­burg hat sich heu­te dazu ent­schie­den, bis Ende März auf Ver­an­stal­tun­gen und Ver­samm­lun­gen zu ver­zich­ten. „Damit wol­len wir mit gutem Bei­spiel vor­an gehen und unse­ren Bei­trag dazu leis­ten, dass sich das Virus lang­sa­mer ver­brei­tet“. So der Kreis­vor­sit­zen­der, Luca Grim­min­ger. Die Gesund­heit der Mit­glie­der und Gäs­te sind der Par­tei wich­tig und haben obers­te Prio­ri­tät für den Kreis­ver­band. Zudem macht sich der Kreis­vor­stand Sor­gen um die Flens­bur­ger Kul­tur­ein­rich­tun­gen. Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie ist davon aus­zu­ge­hen, dass Flens­bur­ger Kul­tur­ein­rich­tun­gen ihren Betrieb ein­schrän­ken bzw. aus­set­zen müs­sen. Die Maß­nah­men im Rah­men der Coro­na-Pan­de­mie bedro­hen die Kul­tur­struk­tu­ren mas­siv. Ein­nah­me­aus­fäl­le durch abge­sag­te Ver­an­stal­tun­gen und ein­ge­schränk­ten Pro­be­be­trieb bedeu­ten eine hohe finan­zi­el­le Belas­tung für die Häu­ser. Wir for­dern die Ver­wal­tung auf, betrof­fe­ne Kul­tur­ein­rich­tun­gen zusätz­lich mit finan­zi­el­ler Hil­fe zu unter­stüt­zen, um den Erhalt der Ein­rich­tun­gen sicher­zu­stel­len.

Die Gesund­heit von uns allen steht im Vor­der­grund. Daher hat der Kreis­vor­stand ent­schie­den, dass bis auf wei­te­res kei­ne Par­tei­ver­samm­lun­gen statt­fin­den. Die­se Ent­schei­dung ist uns extrem schwer gefal­len, aber mit Blick auf Covid-19 – unser Mei­nung nach – uner­läss­lich. Wir möch­te damit unse­ren Bei­trag leis­ten, dass sich das Virus nicht ver­brei­tet.

Ende März (vor­aus­sicht­lich am 31.03.2020) wird der Kreis­vor­stand zu eine Neu­be­wer­tung der Lage zusam­men­kom­men – ger­ne seid auch Ihr dazu ein­ge­la­den. Es wird hier­zu eine recht­zei­ti­ge Ein­la­dung geben. Wir behal­ten uns aller­dings vor dass ggf. auch eine Ent­schei­dung im Umlauf­ver­fah­ren getrof­fen wird und kei­ne Ver­samm­lung bzw. Sit­zung abge­hal­ten wird.

Wir wer­den eben­falls schnellst­mög­lich einen Ersatz­ter­min für unse­ren Kreis­par­tei­tag suchen, wir bit­ten auch hier um Euer Ver­ständ­nis.

DIE.LINKE. Flens­burg hat heu­te zur Vor­be­rei­tung auf den mor­gi­gen Frau­en­kampf­tag Rosen ver­teilt und mit inter­es­sier­ten Bürger*innen über Frau­en­rech­te und eine geschlech­ter­ge­rech­te Gesell­schaft gespro­chen. 

„Noch immer ist es so, dass Frau­en in vie­len Berei­chen benach­tei­ligt wer­den. Zum Bei­spiel ver­die­nen sie, bei glei­cher Arbeit noch immer nicht den glei­chen Lohn! Die­ser Unge­rech­tig­keit ist es auch geschul­det, dass immer mehr Frau­en im Ren­ten­al­ter von Alters­ar­mut bedroht sind.“ erklärt Luca Grim­min­ger (Kreis­vor­sit­zen­der DIE.LINKE. Flens­burg). Danie­la Boll­mann (Mit­glied im Kreis­vor­stand) ergänzt, „In wei­ten Tei­len die­ser Welt nimmt die Zahl von Femi­zi­den zu. Die­se Tat­sa­che ist auch dem Umstand geschul­det, dass Frau­en immer noch sys­te­ma­tisch benach­tei­ligt wer­den und welt­weit für für uns selbst­ver­ständ­li­che Rech­te kämp­fen müs­sen.“ Für uns als LIN­KE ist klar, dass wir wei­ter Druck machen wer­den, egal ob in Par­la­men­ten oder auf der Stra­ße, für eine geschlech­ter­ge­rech­te Gesell­schaft. 

Am Diens­tag, den 10.03.2020 um 18 Uhr fin­det ein Frau­en­tref­fen der LIN­KEN statt in der Nor­der­stra­ße 88. Haupt­the­ma der Ver­an­stal­tung wird die Heb­am­men­ver­sor­gung sein. Wir freu­en uns, mit Gäs­ten des Heb­am­men­ver­ban­des SH e.V., der BAG LISA (Arbeits­ge­mein­schaft der Frau­en in der Par­tei DIE.LINKE) und inter­es­sier­ten Bürger*innen ins Gespräch zu kom­men. Der Ein­tritt ist frei und alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

Durch die Bekannt­ga­be von der Flens­bur­ger Aktiv Bus Gesell­schaft, so bald wie mög­lich mit der Linie 1 nicht mehr über die deutsch-däni­sche Gren­ze zufah­ren, wird noch ein­mal deut­lich, dass durch die däni­schen Grenz­kon­trol­len die deutsch-däni­schen Bezie­hun­gen behin­dert wer­den.
Denn Pend­ler und Schü­ler die täg­lich auf den Bus ange­wie­sen sind, kön­nen sich durch spon­ta­ne Stau­bil­dun­gen durch Grenz­kon­trol­len nicht dar­auf ver­las­sen, pünkt­lich in die Linie 1 ein- bzw. aus­zu­stei­gen. Und dass obwohl ein zuver­läs­si­ger und breit­auf­ge­stell­ter ÖPNV wich­tig ist für das Kli­ma und die Attrak­ti­vi­tät der Stadt Flens­burg.

Die Lin­ke Flens­burg setzt sich wie­der­holt dafür ein, dass die dau­er­haf­ten Grenz­kon­trol­len abge­schafft wer­den, damit Schü­ler und Pend­ler wei­ter­hin pro­blem­los über die Gren­ze fah­ren kön­nen und damit das Kli­ma scho­nen und die deutsch-däni­sche Bezie­hun­gen pfle­gen.

„Im Jubi­lä­ums­jahr der fried­li­chen Volks­ab­stim­mung vor 100 Jah­ren, könn­te die däni­sche Regie­rung mit Abbau der Grenz­kon­trol­len ein fan­tas­ti­sches Zei­chen set­zen.“, sagt Nico­las Jäh­ring – Vor­stands­mit­glied der Flens­bur­ger LIN­KEN. Der Vor­sit­zen­de Luca Grim­min­ger fügt hin­zu: „Däne­mark will füh­rend in der Umstel­lung zu einem kli­ma­neu­tra­len Staat sein, dazu gehört auch die Reduk­ti­on von Treib­haus­ga­sen und dass ist mei­ner Mei­nung nach nur mög­lich, wenn der ÖPNV gut aus­ge­baut ist und auch Deutsch­land und Däne­mark mit­ein­an­der ver­bin­det.“

PM hier­zu: https://www.foerde.news/news/aktiv-bus-keine-fahrt-mehr-ueber-die-grenze.html

DIE LIN­KE Flens­burg unter­stützt die Lohn­for­de­run­gen der Gewerk­schaft NGG für die Sys­tem­gas­tro­no­mie.

Im Hin­blick auf die drit­te Ver­hand­lungs­run­de, zwi­schen der Gewerk­schaft NGG und dem Bun­des­ver­band der Sys­tem­gas­tro­no­mie, unter­stützt DIE LIN­KE Flens­burg die For­de­run­gen der Gewerk­schaft, den Stun­den­lohn in der Bran­che auf min­des­tens 12 Euro anzu­he­ben. In der Sys­tem­gas­tro­no­mie wer­den Mil­li­ar­den Umsät­ze erwirt­schaf­tet, von den vie­le Pro­fi­tie­ren, jedoch nicht die Ange­stell­ten, die täg­lich dafür hart arbei­ten müs­sen. Die Löh­ne in der Sys­tem­gas­tro­no­mie sind auf brei­ter Bank gera­de ein­mal auf Min­dest­lohn­ni­veau. „Zudem fin­det man sehr pre­kä­re Arbeits­be­din­gun­gen in der Sys­tem­gas­tro­no­mie vor. Die­se rei­chen von schlech­ten Arbeits­ver­trä­gen über hohen Arbeits­druck bis hin zu Lebens­feind­li­chen Schicht­plä­nen“. So Nico­las Jäh­ring, der einst selbst Fach­mann für Sys­tem­gas­tro­no­mie gelernt hat und Mit­glied im Kreis­vor­stand der Lin­ken ist. Von einer Anhe­bung der Löh­ne pro­fi­tie­ren ins­ge­samt ca. 120.000 Mit­ar­bei­ter in Deutsch­land und meh­re­re Hun­dert Mit­ar­bei­ter in Flens­burg. Zudem kri­ti­siert DIE LIN­KE, dass sys­te­ma­tisch die Grün­dung von Betriebs­rä­ten ver­hin­dert wird und Mit­ar­bei­ter unter Druck gesetzt wer­den, wenn sie sich in Gewerk­schaf­ten orga­ni­sie­ren wol­len. „Da wird der Arbeits­ver­trag schon mal nicht ver­län­gert“, ärgert sich Jäh­ring, der noch gut in der Sys­tem­gas­tro­no­mie ver­netzt ist. Für DIE LIN­KE Flens­burg sind die­se Zustän­de abso­lut nicht hin­nehm­bar. Ange­stell­te haben gene­rell ein Anrecht auf Armuts­fes­te Löh­ne und der gesetz­li­che Min­dest­lohn muss auf 12 Euro erhöht wer­den. Zudem for­dert die Par­tei, den Arbeits­markt zu regu­lie­ren, um sozia­le Sicher­heit zu schaf­fen: Befris­tun­gen ohne sach­li­chen Grund, Leih­ar­beit und den Miss­brauch von Werk­ver­trä­gen müs­sen been­det wer­den.

„Flens­burg will dein Enga­ge­ment und macht es mög­lich“??!

Das, all­wö­chent­lich tagen­de Rat­s­ca­fé der LIN­KEN in Flens­burg
beschäf­tig­te sich ges­tern mit der umstrit­te­nen Geschäfts­ord­nung der
Rats­ver­samm­lung. Dar­über hin­aus ging es in der offe­nen Run­de um die
man­gel­haf­te Infor­ma­ti­ons­po­li­tik der Stadt, wenn es um strit­ti­ge
Pro­jek­te der Stadt­ent­wick­lung geht. So wer­den seit Mona­ten Gut­ach­ten
zum Hotel- und Park­pa­let­ten­bau am Bahn­hofs­wäld­chen zurück­ge­hal­ten.
Eben­falls liegt längst eine Mach­bar­keits­stu­die zur umstrit­te­nen
Ver­le­gung des Wirt­schafts­ha­fens von der Ost auf die West­sei­te vor. Sie
wird mit faden­schei­ni­ger Begrün­dung zurück­ge­hal­ten.

Vor 50 Jah­ren rüt­tel­te Wil­ly Brand, mit der Paro­le „wir wol­len mehr
Demo­kra­tie wagen“, die Repu­blik auf. „Bis heu­te scheint die Bot­schaft
Flens­bur­ger Rats­ver­samm­lung nicht erreicht zu haben“ meint die LIN­KE
Rats­frau Gabi Rit­ter. „Seit Mona­ten beschäf­tigt sich Poli­tik, im
klei­nen Kreis und hin­ter ver­schlos­se­nen Türen mit der Über­ar­bei­tung
der Geschäfts­ord­nung der Rats­ver­samm­lung. Dazu gehö­ren auch die
Rege­lun­gen der „Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de“, in der jeder die Gele­gen­heit
haben soll Fra­gen zu stel­len oder Anre­gun­gen los­zu­wer­den“. Nico­las
Jäh­ring, Mit­glied des Kreis­vor­stan­des ergänzt: „Zwei­mal ist es
enga­gier­ten Flens­bur­ge­rin­nen und Flens­bur­gern gelun­gen
Ver­schlech­te­run­gen in der Fra­ge­stun­de zu ver­hin­dern. Sie haben ganz
kon­kre­te Vor­stel­lun­gen und legen gro­ßen Wert dar­auf, die­se in den
Pro­zess ein­brin­gen zu kön­nen. Das ver­wei­gern die
Kommunalpolitiker*innen beharr­lich. Immer wie­der wird dar­auf
ver­wie­sen, dass wir „nun mal eine reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie haben“ und
stell­ver­tre­tend ent­schei­den müs­sen. „Ein bil­li­ges Argu­ment um das
eige­ne Süpp­chen, ganz ohne Öffent­lich­keit kochen zu kön­nen“ meint Gabi
Rit­ter. „Da müs­sen wir uns über Poli­tik­ver­dros­sen­heit nicht wun­dern“.

Im Rat­s­cafè wer­den fol­gen­de For­de­run­gen for­mu­liert:

- Offe­ne, ein­la­den­de Gestal­tung der Einwohner*innen-Fragestunde. Auch
Kri­tik muss zuge­las­sen und erwünscht sein.

- Auch den Sit­zun­gen der Fach­aus­schüs­se des Rates müs­sen die
Einwohner*innen-Fragestunde durch­ge­führt wer­den.

- Glä­ser­ne Akten zu allen gro­ßen Pro­jek­ten der Stadt­ent­wick­lung.
Zeit­na­he Ver­öf­fent­li­chung von Gut­ach­ten ect.

HW Jezew­ski, über vie­le Jah­re Rats­herr für die LIN­KE, ver­weist auf die
Gemein­de­ord­nung, in der fest­ge­legt ist, dass inter­es­sier­te Men­schen
ein­zu­be­zie­hen sind, wenn es um sie betref­fen­de Belan­ge geht. Dem
ver­wei­gert sich der Haupt­aus­schuss kon­se­quent. Wie­der wird hin­ter
ver­schlos­se­nen Türen getagt.

Mit den Teilnehmer*innen des Rat­s­ca­fés hält der Kreis­ver­band der
LIN­KEN ein hohes Niveau an Betei­li­gung von Einwohner*innen in den
Kom­mu­nen für eine der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zung, um unde­mo­kra­ti­sche
Ent­wick­lun­gen zurück zu drän­gen und zu ver­hin­dern. Nur wer trans­pa­rent
han­delt und Kri­tik als Berei­che­rung sieht, kann die­ser Ent­wick­lung
ent­ge­gen­tre­ten.

Auch wir gra­tu­lie­ren Luca Grim­min­ger zur Wahl und dem guten Ergeb­nis. Luca möch­te sich im kom­men­den Lan­des­vor­stand vor allem im Bereich Bil­dungs­po­li­tik ein­brin­gen. Wir wün­schen Ihm viel Erfolg! 📖
Doch wir wol­len auch Gabi für Ihre Arbeit im Lan­des­vor­stand dan­ken. Wir freu­en uns, dass wir wei­ter im Lan­des­vor­stand ver­tre­ten blei­ben! ✊🏼 – nimmt an Lan­des­par­tei­tag in Lübeck teil – hier: Jugend­her­ber­ge Lübeck „Vor dem Burg­tor“.

Pres­se­mit­tei­lung der Rats­frak­ti­on DIE LIN­KE Flens­burg.

Die Links­frak­ti­on begrüßt die Haus­be­set­zung in der Burg­stra­ße, weil sie den Fokus der Öffent­lich­keit auf die Fol­gen unse­rer Woh­nungs- und Sanie­rungs­po­li­tik lenkt. Die Men­schen in den Innen­stadt­be­zir­ken fürch­ten zu Recht, mit stei­gen­den Mie­ten, aus ihrem Stadt­teil ver­trie­ben zu wer­den. Die Beset­zer han­del­ten, von Obdach­lo­sig­keit bedroht, aus einer Not­la­ge her­aus – das ist ihr legi­ti­mes Recht. Mit den Mie­ten stei­gen Sor­gen, Zukunfts­ängs­te, Hilf­lo­sig­keit und Wut in gan­zen Stadt­tei­len und die Men­schen wer­den sich zuneh­mend dage­gen zur Wehr set­zen.
Auf­ga­be der Kom­mu­nal­po­li­tik ist es, den Stadteil­be­woh­ne­rin­nen die­se Sor­ge zu neh­men. Wir hof­fen, dass die Beset­zung der Burg­stra­ße 36 von der Kom­mu­nal­po­li­tik als Auf­for­de­rung zu einer nach­hal­ti­gen und sozia­len Woh­nungs­po­li­tik ver­stan­den und wahr­ge­nom­men wird. Zur Pla­nung muss selbst­ver­ständ­lich auch die Siche­rung der Zukunft der Bestandsmieter*innen gehö­ren.
Die Frak­ti­on ist mit den Beset­zern in Kon­takt und freut sich, dass sich die­se mit der Stadt in einem kon­struk­ti­ven Dia­log befin­den, der eine schnel­le Lösung bedeu­ten kann.

Anders­lau­ten­de, vor­her­ge­gan­ge­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen ent­spre­chen nicht der Auf­fas­sung der Frak­ti­on DIE LIN­KE und wider­spre­chen der Poli­tik und Beschluß­la­ge der Par­tei DIE LIN­KE zutiefst. Wir bedau­ern sehr, dass sie in unse­rem Namen ver­öf­fent­licht wur­den.
Woh­nungs­not und bezahl­ba­rer Wohn­raum ist eine zen­tra­le sozia­le Fra­ge unse­rer Zeit. Als LIN­KE ist es Beschluss­la­ge der Par­tei, dass wir das Ansin­nen der Men­schen nach bezahl­ba­rem Wohn­raum auf gan­zer Linie unter­stüt­zen. Es kann nicht sein, dass Bünd­nis­part­ner oder auch Par­tei­mit­glie­der in der Pres­se belei­digt oder dif­fa­miert wer­den – wie jüngst gesche­hen.

DIE LIN­KE Flens­burg soli­da­ri­siert sich mit den Rei­ni­gungs­kräf­ten an der Uni­ver­si­tät Flens­burg

Für den am Mitt­woch den 25.09. geplan­ten Warn­streik in der Gebäu­de­rei­ni­gung sind auch in Flens­burg Aktio­nen geplant. An der Uni­ver­si­tät wird es eine von der IG-Bau orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung geben.
Der Kreis­vor­stand der Par­tei DIE LIN­KE erklärt hier­zu, dass die Beschäf­tig­ten in der Gebäu­de­rei­ni­gung unse­re unein­ge­schränk­te Soli­da­ri­tät für ihre For­de­run­gen haben. Es ist ein Skan­dal, dass die Arbeits­be­din­gun­gen bei den Rei­ni­gungs­kräf­ten deut­lich schlech­ter wer­den sol­len und zudem die Zuschlä­ge und Zusatz­leis­tun­gen z.T. kom­plett ein­ge­stampft wer­den. Zudem sol­len die Urlaubs­ta­ge erheb­lich gekürzt wer­den. Dies gleicht einem Kahl­schlag, den die Par­tei DIE LIN­KE strikt ablehnt. DIE LIN­KE steht an der Sei­te der Beschäf­tig­ten um gemein­sam zu kämp­fen!

Als Par­tei der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer ist es selbst­ver­ständ­lich für DIE LIN­KE, dass die Par­tei am Mitt­woch an der Sei­te der Beschäf­tig­ten steht und mit ihnen für fai­re und gerech­te Arbeits­be­din­gun­gen kämpft. “Als Stu­dent spre­che ich selbst aus Erfah­rung, wenn ich sage, dass die Rei­ni­gungs­kräf­te für uns „unsicht­bar“ sind und doch einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Atmo­sphä­re an der Uni­ver­si­tät leis­ten. Auch als Stu­die­ren­den­schaft kön­nen und soll­ten wir nicht taten­los zugu­cken, wenn die­se Berufs­grup­pe in den Arbeits­kampf zieht – daher rufe ich mei­ne Kom­mi­li­to­nen zu einer zahl­rei­chen Betei­li­gung auf.“ erklärt hier­zu Luca Grim­min­ger – Kreis­vor­sit­zen­der der LIN­KEN in Flens­burg.

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NEIN! zum ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag!
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Was pas­siert mit der Kom­mu­nal­po­li­tik?
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Mas­ken­pflicht ab 29.04. in S‑H
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