LGBTQI+

Solange eine heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit stillschweigend ein Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten bleibt, werden sexuelle und geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert.

Gleich­be­rech­ti­gung für alle Lebensweisen!

DIE LINKE setzt sich für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen ein. Sexu­el­le und geschlecht­li­che Viel­falt ist gesell­schaft­li­che Rea­li­tät. Wir for­dern, die gesetz­li­che Rea­li­tät der gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät anzu­pas­sen, und wen­den uns gegen jeg­li­che Dis­kri­mi­nie­rung, sei es pri­vat, in der Schu­le oder am Arbeits­platz. Wir unter­stüt­zen alle Schrit­te, die dabei hel­fen, mit der staat­li­chen und gesell­schaft­li­chen Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät, Cis­nor­ma­ti­vi­tät und der Zwei­ge­schlecht­lich­keit als Norm zu bre­chen. Neben dem Recht auf Selbst­be­stim­mung von Men­schen mit Trans- oder Inter­hin­ter­grund im Per­so­nen­stands­recht ohne das ent­wür­di­gen­de Begut­ach­tungs­we­sen stre­ben wir auch eine Ände­rung der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen im Ehe- und Adop­ti­ons­recht ein.

Es darf kei­ne Ungleich­be­hand­lung der ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft gegen­über der Ehe mehr geben. Wir for­dern die Öff­nung der Ehe, um recht­li­che Gleich­stel­lung für alle zu ermög­li­chen. Gleich­zei­tig for­dern wir, dass die Pri­vi­le­gi­en der Ehe zurück­ge­nom­men wer­den. Das Ehe­gat­ten­split­ting begüns­tigt eine klas­si­sche Haus­frau­en­ehe oder Zuver­dienst-Ehe, beson­ders von Gut­ver­die­nen­den. Wir wol­len es durch Steu­er­mo­del­le erset­zen, die der Viel­falt der Lebens­wei­sen mit Kin­dern gerecht wer­den und nie­man­den benach­tei­li­gen: nicht Allein­er­zie­hen­de und Regen­bo­gen­fa­mi­li­en oder all­ge­mein Men­schen, die nicht­he­te­ro­nor­ma­tiv oder in einer Ehe leben.

Unse­re wich­tigs­ten Forderungen 

  • Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen vor­an­brin­gen: Die Gleich­be­rech­ti­gung der Lebens­wei­sen ist mit einer Gleich­be­hand­lung von Ehe und Lebens­part­ner­schaft noch nicht erreicht. Sie ist durch ein Sys­tem der Wahl­ver­wandt­schaf­ten zu ergänzen.
  • Gewalt­prä­ven­ti­on und Hil­fe für Gewalt­op­fer: DIE LINKE setzt sich für die umfas­sen­de Unter­stüt­zung von Prä­ven­ti­ons­pro­jek­ten und Orga­ni­sa­tio­nen ein, die sich mit der Hil­fe für Gewalt­op­fer beschäftigen.
  • Inter- und Trans­se­xua­li­tät: Wir unter­stüt­zen Men­schen mit Trans­hin­ter­grund in ihrem Kampf für das Recht auf Selbst­be­stim­mung und Selbst­ver­wirk­li­chung. Men­schen mit Trans­hin­ter­grund sol­len bei ihren eige­nen Ver­än­de­run­gen unter­stützt werden.
  • Dia­log der quee­ren Com­mu­ni­ty mit allen gesell­schaft­li­chen Grup­pen stär­ken: DIE LINKE setzt sich für die För­de­rung des Dia­logs mit dem Zie­le der Ver­stän­di­gung und der Bekämp­fung von Vor­ur­tei­len ein.