Wer wir sind …

Wir sind Azu­bis, Schüler_innen, Stu­die­ren­de, jun­ge Erwerbs­tä­ti­ge und Erwerbs­lo­se und enga­gie­ren uns gemein­sam gegen die gro­ßen und klei­nen Unge­rech­tig­kei­ten des All­tags. Links­ju­gend [’solid] ist unse­re Platt­form, wo jun­ge Men­schen selbst Poli­tik machen kön­nen – egal, ob sie schon län­ger dabei sind oder neu ein­stei­gen wollen.

Wir grei­fen ein, denn die Gestal­tung unse­res Lebens wol­len wir nicht Ande­ren über­las­sen. Unser Kampf gilt offen­sicht­li­chen sowie weni­ger sicht­ba­ren Herr­schafts- und Unter­drü­ckungs­ver­hält­nis­sen, unter denen wir und ande­re zu lei­den haben. Selbst­be­stimmt wol­len wir leben, statt uns von Märk­ten, Lehrer_innen, vom Staat oder gesell­schaft­li­chen Nor­men her­um­kom­man­die­ren zu lassen.

Vie­le unse­rer heu­ti­gen Pro­ble­me hän­gen dabei mit der kapi­ta­lis­tisch orga­ni­sier­ten Gesell­schafts­form zusam­men, wel­che zum Pro­fit­stre­ben zwingt und so Exis­tenz­ängs­te, Armut und Natur­zer­stö­rung produziert.

Was wir wollen…

Wir wol­len ein schö­nes Leben für Alle orga­ni­sie­ren. Doch ein Gesell­schafts­mo­dell, des­sen Antrieb es ist, aus Geld mehr Geld zu machen, steht dem nur im Weg. Heu­te ent­schei­den nicht die Men­schen, son­dern der Markt, wer was wie pro­du­ziert. Doch sei­ne Logik ist absurd, sie zwingt kon­kur­rie­ren­de Unter­neh­men, den maxi­ma­len Pro­fit zu erwirt­schaf­ten. Men­schen und Natur sind Kos­ten­fak­to­ren, die dabei belie­big aus­ge­beu­tet werden.

Die Pro­fi­ter­war­tun­gen ent­schei­den, ob Getrei­de zu Nah­rung oder Sprit ver­ar­bei­tet wird. Obwohl immer weni­ger Arbeit nötig ist, wer­den die Einen immer stär­ker belas­tet und der Rest für über­flüs­sig erklärt. Selbst in den Gewin­ner­re­gio­nen des Welt­markts sind die Lebens­um­stän­de der Mehr­heit unsi­cher und fremd­be­stimmt. Die Wenigs­ten wis­sen, wie sie nächs­ten Monat die Mie­te zah­len sol­len. Burn-Out und Depres­sio­nen sind Volks­krank­hei­ten gewor­den. Inmit­ten all die­ses Elends berei­chern sich eini­ge Weni­ge am Leid der Ande­ren, leben in unvor­stell­ba­rem Luxus und tun alles dafür, dass sich dar­an auch in Zukunft nichts ändert.

Des­halb reicht es eben nicht, öfter mal zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto zu fah­ren. Oder dass Alle mal ein biss­chen net­ter zuein­an­der sind. Son­dern wir müs­sen die Gesell­schaft anders orga­ni­sie­ren, also die Art und Wei­se, wie ent­schie­den, pro­du­ziert und ver­teilt wird, ändern.

Dafür müs­sen wir uns den Betrieb, unse­re Städ­te und Stra­ßen zurück­ho­len. Wir kämp­fen für die Demo­kra­ti­sie­rung aller Lebens­be­rei­che, damit die Men­schen über alles, was ihr Leben betrifft, selbst ent­schei­den kön­nen. Doch auch die Befür­wor­ter des Bestehen­den sind gut orga­ni­siert. Nur, wenn wir uns zusam­men­tun, wer­den wir gehört. Der Kampf für eine ande­re Gesell­schaft beginnt jetzt. Was machst du?

Wusstest Du schon...?

Wuss­test Du schon…?

…dass wir eine Links­ju­gend haben?

Die Links­ju­gend [’solid] ist ein offe­ner sozia­lis­ti­scher Jugend­ver­band, der sich kri­tisch zur kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft in den aktu­el­len poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen enga­giert. Als Teil eman­zi­pa­to­ri­scher und anti­fa­schis­ti­scher Bewe­gun­gen sucht der Jugend­ver­band die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Bünd­nis­part­ne­rin­nen und ‑Part­nern. Die Links­ju­gend [’solid] ist als par­tei­na­her Jugend­ver­band die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Partei DIE LINKE. Flens­burg.

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