DIE LINKE ist die Partei des Frie­dens. Wir kämp­fen für kon­se­quen­te Abrüs­tung und wol­len den Export von Waf­fen und Rüs­tungs­gü­tern ver­bie­ten. Die Umbrü­che in der Welt­ord­nung, die Mili­ta­ri­sie­rung von welt­wei­ten Kon­flik­ten, die Auf­rüs­tungs­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on machen die­se For­de­run­gen dring­li­cher denn je. Vie­le Men­schen sind besorgt und ver­un­si­chert durch Krieg und Ter­ro­ris­mus und einer dro­hen­den mili­tä­ri­schen Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen den NATO-Staa­ten bzw. den USA und Russ­land. Frei­han­del und Direkt­in­ves­ti­tio­nen, Kon­kur­renz um knap­pe­re Res­sour­cen und Fol­gen der Kli­ma­ka­ta­stro­phe füh­ren zu Auf­stän­den, krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen und Flucht­be­we­gun­gen über die Kon­ti­nen­te. Seit 16 Jah­ren füh­ren die west­li­chen Staa­ten unter Füh­rung der USA und mit Betei­li­gung Deutsch­lands ihren soge­nann­ten Krieg gegen den Ter­ror. Die­ser Krieg gegen den Ter­ror ist geschei­tert. Der Ter­ror wur­de nicht besiegt, son­dern nach Euro­pa geholt.

In den Län­dern, in denen der Krieg gegen den Ter­ror geführt wird, wie Afgha­ni­stan, Paki­stan und Irak, hat er die Gesell­schaf­ten zer­stört. Er hat die bekämpf­ten Grup­pen wie Tali­ban und Al Kai­da kaum geschwächt, ande­re Grup­pen wie den Isla­mi­schen Staat über­haupt erst stark gemacht. Deutsch­land ist eines der reichs­ten Län­der der Welt und hat Macht und Ein­fluss auf die­se Ent­wick­lun­gen. Im Weiß­buch der Bun­des­wehr wird der Anspruch erho­ben, die glo­ba­le Ord­nung – auch mili­tä­risch – aktiv mit­zu­ge­stal­ten, vor dem Hin­ter­grund der »wirt­schaft­li­chen, poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Bedeu­tung« Deutschlands.

Wir stel­len uns gegen die Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung für Auf­rüs­tung und Welt­macht­po­li­tik. Wenn die Regie­rung von »deut­scher Ver­ant­wor­tung in der Welt« spricht, sagen wir: Das muss eine Ver­ant­wor­tung für Abrüs­tung und fried­li­che Kon­flikt­lö­sun­gen sein. Um Krieg und Gewalt zu been­den und allen Men­schen ein gutes Leben zu ermög­li­chen, müs­sen glo­ba­le fried­li­che und koope­ra­ti­ve Lösun­gen gefun­den wer­den. Das geht nur, wenn Kon­flik­te fried­lich gelöst wer­den, wenn kon­se­quent abge­rüs­tet und die Welt­wirt­schafts­ord­nung gerecht orga­ni­siert wird – und mit inter­na­tio­na­ler Solidarität.

Unse­re wich­tigs­ten For­de­run­gen bei Frieden

  • Kon­se­quent sein: Waf­fen­ex­por­te ver­bie­ten – vor allem in Krisengebiete.
  • Abrüs­ten: Kei­ne Erhö­hung des Mili­tä­re­tats und kei­ne euro­päi­sche Armee.
  • Frie­den stär­ken: Euro­päi­sche Ent­span­nungs­po­li­tik statt Aus­lands­ein­sät­ze der Bundeswehr.
  • Wir wol­len alle deut­schen Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten aus den Aus­lands­ein­sät­zen zurück­zie­hen und Rüs­tungs­ex­por­te verbieten.
  • Flucht­ur­sa­chen bekämp­fen — nicht Flüchtlinge!
  • Alle Men­schen haben ein Recht auf Schutz vor Tod, Fol­ter, Ver­fol­gung und Diskriminierung.
  • Sozia­le Gerech­tig­keit welt­weit – soli­da­ri­sche Zusam­men­ar­beit stärken
  • Das inter­na­tio­na­le Recht stärken