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Kreisverband

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, unse­re Geduld auch. Denn wäh­rend die gegen­wär­ti­ge Kri­se vie­le Men­schen an den Rand der Erschöp­fung oder um ihre finan­zi­el­le Exis­tenz gebracht hat, ist das Ver­mö­gen der Super­rei­chen in Deutsch­land um 20 % gestie­gen. Die sozia­len Ungleich­hei­ten spit­zen sich welt­weit zu und wer­den vor Ort unterm Tan­nen­baum sicht­bar. Süßer die Kas­sen nie klin­geln als zu der Weih­nachts­zeit – das nutzt aber nur eini­gen weni­gen, vie­len fällt es der­weil schwer, auch nur den Kühl­schrank zu füllen.Dieser Ent­wick­lung tre­ten wir als DIE LIN­KE gemein­sam ent­schie­den ent­ge­gen. Dafür möch­ten wir euch hier­mit dan­ken! Wir wün­schen euch zuver­sicht­li­che und fröh­li­che Fei­er­ta­ge und freu­en uns dar­auf, auch im neu­en Jahr zusam­men mit euch für eine bes­se­re Welt zu strei­ten!

Soli­da­ri­sche Grü­ße

Luca Grim­min­ger und Kat­ri­ne Hoop

Jedes Jahr am 1. Dezem­ber schlie­ßen Men­schen auf der gan­zen Welt sich zusam­men, um sich mit Men­schen zu soli­da­ri­sie­ren, die mit dem HI Virus leben und von HIV betrof­fen sind, und an die­je­ni­gen zu erin­nern, die ihr Leben durch die Krank­heit AIDS ver­lo­ren haben.Im Jahr 2020 hat die Coro­na-Pan­de­mie die Auf­merk­sam­keit der Welt auf die Gesund­heit und die Aus­wir­kun­gen von Pan­de­mien gelenkt. COVID-19 zeigt ein­mal mehr, wie Gesund­heit mit ande­ren kri­ti­schen The­men wie der Ver­rin­ge­rung von Ungleich­heit, Men­schen­rech­ten, Gleich­stel­lung der Geschlech­ter, sozia­lem Schutz und Wirt­schafts­wachs­tum ver­bun­den ist. Vor die­sem Hin­ter­grund lau­tet das The­ma des Welt-Aids-Tages in die­sem Jahr „Glo­ba­le Soli­da­ri­tät, geteil­te Verantwortung.“COVID-19 zeigt uns, dass wäh­rend einer Pan­de­mie nie­mand sicher sein kann, bis alle sicher sind. Men­schen zurück­zu­las­sen ist kei­ne Alter­na­ti­ve, wenn wir die Pan­de­mien erfolg­reich bekämp­fen wol­len.

Die Wah­rung der welt­wei­ten Men­schen­rech­te, die Besei­ti­gung von Stig­ma­ti­sie­rung, Dis­kri­mi­nie­rung und die Ein­be­zie­hung von infi­zier­ten Men­schen in die Mit­te unse­rer Gesell­schaft sind der Schlüs­sel zur Bekämp­fung bei­der Pan­de­mien von HIV und COVID-19. Die COVID-19-Pan­de­mie hat die fest ver­wur­zel­ten sozia­len und wirt­schaft­li­chen Ungleich­hei­ten in unse­ren Gesell­schaf­ten sicht­ba­rer gemacht. Die­se Gesund­heits­kri­se trifft, wie vie­le ande­re auch, die Ärms­ten und die Schwächs­ten am här­tes­ten. Zudem hat die COVID-19-Kri­se die welt­wei­ten Her­aus­for­de­run­gen für Men­schen mit HIV ver­schärft, durch den unglei­chen Zugang zu lebens­ret­ten­der Gesund­heits­ver­sor­gung. Ange­sichts der COVID-19-Pan­de­mie zeigt sich, dass Seu­chen, den bis­her nur den glo­ba­len Süden betref­fen, wie Mala­ria oder Ebo­la, aus dem Blick gera­ten und scho­ckie­rend wenig Auf­merk­sam­keit bekom­men. Gesund­heit ist ein Men­schen­recht und darf nicht ein Pri­vi­leg der weni­gen sein.

Zur Bekämp­fung von HIV haben vie­le frei­wil­lig Enga­gier­te maß­geb­lich bei­getra­gen. Es gibt unzäh­li­ge Bei­spie­le dafür, wie Akti­vis­mus und Soli­da­ri­tät im Ehren­amt eine gro­ße Bedeu­tung haben und betrof­fe­nen Men­schen mit Infor­ma­tio­nen, Bera­tun­gen, Dienst­leis­tun­gen, sozia­len Schutz und auch Hoff­nung ver­sor­gen. Dafür möch­ten wir uns an die­ser Stel­le aus­drück­lich bedan­ken!

Die­se Ver­ant­wor­tung darf und kann aber nicht allein vom Ehren­amt über­nom­men wer­den. Welt­weit muss die Zusam­men­ar­beit bes­ser wer­den. Nur durch das Zusam­men­spiel von Orga­ni­sa­tio­nen, Regie­run­gen, Behör­den und der Zivil­ge­sell­schaft kann die Welt zu einem gesün­de­ren Ort wer­den. Auch in unse­rem Land ist das Gesund­heits­sys­tem aus­bau­fä­hig. War­um müs­sen Kran­ken­häu­ser pro­fit­ori­en­tiert arbei­ten? Im Gesund­heits­sys­tem muss Men­schen im Vor­der­grund ste­hen und nicht Zah­len! Lebens­ret­ten­de Medi­ka­men­te, Impf­stof­fe und Behand­lun­gen soll­ten öffent­li­che Güter sein. Nur durch Soli­da­ri­tät und gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung kön­nen wir sicher­stel­len, dass vie­le nicht bei der Gesund­heits­ver­sor­gung zurück­blei­ben.

„Dass die Über­brü­ckungs­hil­fen für Stu­die­ren­de ab Novem­ber wie­der ein­ge­führt und aus­ge­wei­tet wer­den, ist rich­tig. Doch dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) fehlt es an jeg­li­chem Gespür für die Situa­ti­on der Stu­die­ren­den. Es war falsch, die Not­hil­fen über­haupt erst aus­zu­set­zen. Der Lais­ser-fai­re-Stil von Minis­te­rin Kar­li­c­zek hat vie­le Stu­die­ren­de in eine exis­ten­zi­el­le Kri­se gestürzt“, erklärt Nico­le Gohl­ke, hoch­schul­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Frak­ti­on DIE LIN­KE, mit Blick auf die Coro­na­hil­fen für Stu­die­ren­de in pan­de­mie­be­ding­ten Not­la­gen. Gohl­ke wei­ter:

„Die man­geln­de Vor­aus­schau der Minis­te­rin nimmt kein Ende. Zusätz­lich zu den übrig­ge­blie­be­nen 33 Mil­lio­nen Euro aus den ers­ten Über­brü­ckungs­hil­fen wer­den ledig­lich wei­te­re 34 Mil­lio­nen mobi­li­siert. Das ist für die fünf Mona­te des Win­ter­se­mes­ters der­sel­be Betrag, der im Som­mer für vier Mona­te auf­ge­legt wur­de. Was in aller Welt lässt Frau Kar­li­c­zek den­ken, dass die Situa­ti­on wäh­rend der ungleich schwe­re­ren zwei­ten Wel­le in die­sem Win­ter leich­ter zu bewäl­ti­gen sein wird, obwohl es wohl mehr Anträ­ge geben wird? Die ‚Pi mal Daumen‘-Rechnungen der Minis­te­rin sind mehr als kurz­sich­tig.

Schon zwi­schen Juni und Sep­tem­ber wur­de die Hälf­te aller abge­lehn­ten Anträ­ge auf Über­brü­ckungs­hil­fe des­halb abge­lehnt, weil die Not­la­ge der Stu­die­ren­den bereits vor der Pan­de­mie bestand. Das heißt, dass ein Teil der Stu­die­ren­den unter struk­tu­rel­ler Armut lei­det. Anstatt für all jene für sozia­le Sicher­heit zu sor­gen, bewirbt das BMBF wie schon im Früh­jahr wie­der die Stu­di­en­kre­di­te der KfW und lockt Stu­die­ren­de will­fäh­rig in die Schul­den­fal­le.

Stu­die­ren­de brau­chen jetzt Pla­nungs­si­cher­heit. Das lässt sich nicht durch Über­brü­ckungs­hil­fen und Kre­di­te schaf­fen, die nach wie vor nicht zum Leben rei­chen und kaum mehr als ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein sind. Wir wol­len end­lich eine grund­sätz­li­che Reform des BAföG, mit der die Stu­die­ren­den wirk­sam abge­si­chert wer­den. Wie grund­le­gend falsch die Pla­nung der Bun­des­re­gie­rung ist, zeigt sich auch dar­an, dass bis Ende Okto­ber erst rund drei Vier­tel der eige­plan­ten BAföG-Mit­tel abge­ru­fen wur­den. Wir for­dern die Bun­des­re­gie­rung auf, das BAföG für die Unter­stüt­zung der Stu­die­ren­den wäh­rend der Pan­de­mie zu öff­nen. Die För­der­be­trä­ge müs­sen auf 1.050 Euro her­auf­ge­setzt und auch die Eltern­frei­be­trä­ge deut­lich erhöht wer­den, um end­lich mehr Stu­die­ren­den eine siche­re Finan­zie­rung ihres Stu­di­ums zu gewähr­leis­ten.“

Flens­burg – Ein bekann­tes Gesicht des poli­ti­schen und kul­tu­rel­len Lebens in Flens­burg will im nächs­ten Jahr in ihrem Wahl­kreis für den Bun­des­tag kan­di­die­ren.

Als akti­ves Mit­glied der däni­schen Min­der­heit hat Hoop sich in zahl­rei­chen Kul­tur­in­itia­ti­ven ein­ge­bracht und ist nicht zuletzt seit ihrem Ein­satz am Bahn­hof in 2015 auch für ihr gesell­schafts­po­li­ti­sches Enga­ge­ment bekannt.

»Ich bin seit mei­ner Jugend in Flens­burg links­po­li­tisch aktiv«, erklärt Kat­ri­ne Hoop. »Ich habe mich eigent­lich schon immer außer­par­la­men­ta­risch enga­giert. Doch spä­tes­tens seit 2015 ist mir deut­lich gewor­den, dass zivil­ge­sell­schaft­li­che Bewe­gun­gen par­la­men­ta­ri­sche Ver­bün­de­te brau­chen. Ich möch­te mein poli­ti­sches Enga­ge­ment erwei­tern und emp­fin­de mei­ne Kan­di­da­tur für Die Lin­ke als logi­schen nächs­ten Schritt in mei­ner poli­ti­schen Bio­gra­phie.«

Moti­viert zur Kan­di­da­tur hat Hoop auch die posi­ti­ve Reso­nanz auf ihre Wahl in den Kreis­vor­stand der Par­tei.

Hoop ist in Nord­fries­land gebo­ren und mit Dänisch, Platt­deutsch und Deutsch auf­ge­wach­sen.

»Unse­re viel­fäl­ti­ge Regi­on liegt mir am Her­zen und ich bin fest in der Min­der­heits­kul­tur ver­an­kert, poli­tisch bin ich aber schon lan­ge mit der Par­tei Die Lin­ke ver­bun­den. Ich habe die pro­gram­ma­ti­sche Wei­ter­ent­wick­lung der Par­tei mit Freu­de ver­folgt und mich der Par­tei aus poli­ti­scher Über­zeu­gung ange­schlos­sen. Die Lin­ke steht für glei­cher­ma­ßen gerech­te, soli­da­ri­sche und nach­hal­ti­ge Lösun­gen und hat aus mei­ner Sicht gera­de jetzt eine ein­ma­li­ge Chan­ce, die drin­gend not­wen­di­ge Ver­än­de­rung unse­rer Gesell­schaft vor­an­zu­trei­ben«

»Wir begrü­ßen die Bewer­bung von Kat­ri­ne Hoop«, sagt Luca Grim­mi­ger, der gemein­sam mit Kat­ri­ne Hoop den Kreis­vor­sitz der Par­tei in Flens­burg wahr­nimmt. »Sie ist fest in den zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bewe­gun­gen in Flens­burg ver­an­kert und in der Grenz­re­gi­on bes­tens ver­netzt und wird die unse­rer Regi­on in Ber­lin gut ver­tre­ten kön­nen.«


Der Kreis­ver­band der Par­tei DIE LIN­KE lud sei­ne Mit­glie­der am Sonn­tag, zum dies­jäh­rin­gen Kreis­par­tei­tag an der Har­nis­kai­spit­ze ein.
Luca Grim­min­ger stimm­te die Mit­glie­der auf die nächs­te Bun­des­tags­wahl ein und for­der­te, dass die Par­tei ihr sozia­les Pro­fil schär­fen müs­se. Dabei wer­den die Berei­che Sozia­les-und Arbeit, bezahl­ba­res Woh­nen, Kli­ma-und Umwelt sowie Gesund­heit und Pfle­ge eine zen­tra­le Rol­le spie­len. Die Schatz­meis­te­rin des Kreis­ver­ban­des, Danie­la Boll­man, hob die posi­ti­ve Mit­glie­der­ent­wick­lung her­vor, die in den letz­ten Mona­ten die Par­tei jün­ger und weib­li­cher gemacht haben. Gera­de im jugend­po­li­ti­schen Bereich hat die Links­ju­gend einen mas­si­ven Auf­schwung erlebt und sich mit etwas über 25 Mit­glie­dern neu auf­ge­stellt. Zudem hiel­ten Hart­mut Jen­sen und Phil­lip Thom ein Gruß­wort auf dem Kreis­par­tei­tag. Hel­mut Jen­sen ist Lin­ker-Bür­ger­meis­ter in Schwab­stedt und berich­te­te von sei­ner erfolg­rei­chen Arbeit in der Kom­mu­ne. Phil­lip Thom von der Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG) schil­der­te ein­drück­lich die Situa­ti­on der Ange­stell­ten in den Betrie­ben der Bran­che ist. Vie­le Arbeit­neh­mer sind von Kurz­ar­beit betrof­fen, jedoch gibt es auch eine posi­ti­ve Ent­wick­lung im Hotel und Gast­stät­ten­ge­wer­be, da vie­le Men­schen die­ses Jahr in Schles­wig-Hol­stein Urlaub gemacht haben.
Im Anschluss stan­den Wah­len an, da zwei Mit­glie­der aus dem Kreis­vor­stand aus­ge­schie­den waren. Kat­ri­ne Hoop wur­de ein­stim­mig als Kreis­vor­sit­zen­de des Kreis­ver­ban­des DIE LIN­KE. Flens­burg gewählt. Als neu­es Spre­cher­duo möch­ten Hoop und Grim­min­ger DIE LIN­KE in Flens­burg wei­ter nach vor­ne brin­gen, das Pro­fil der Par­tei schär­fen und sicht­ba­rer machen. Zudem wur­de Nico­le Johann­sen als neue Bei­sit­ze­rin gewählt, sodass der Kreis­vor­stand der Par­tei DIE LIN­KE wie­der kom­plett ist.

Heu­te wird #Glo­bal­Pri­de 2020 gefei­ert. Die­ser ist eine Ant­wort dar­auf, dass durch das neu­ar­ti­ge Coro­na­vi­rus vie­le Ver­an­stal­tun­gen, wie CSD, abge­sagt wur­den.

Auch DIE LIN­KE zeigt heu­te Flag­ge. Wir wol­len dar­an erin­nern, dass es immer noch Men­schen gibt, die auf­grund ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung, ver­folgt, ermor­det oder gemobbt wer­den. DIE LIN­KE setzt sich für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen ein.

Wir setz­ten uns auch dafür ein, dass es im Zuge der Coro­na­kri­se kei­nen Kahl­schlag bei Quee­ren Ein­rich­tun­gen oder För­der­mit­teln für die Sub­kul­tur gibt.

Wenn Du dich auch für Quee­re Poli­tik ein­setz­ten möch­test oder dich dafür inter­es­sierst, dann haben wir dazu eine Arbeits­ge­mein­schaft. In der Arbeits­ge­mein­schaft DIE LINKE.queer sind über­wie­gend Les­ben, Schwu­le, Trans­se­xu­el­le, Trans­gen­der, Bise­xu­el­le und Inter­se­xu­el­le aktiv. Die Arbeits­ge­mein­schaft lehnt Hete­ro­se­xua­li­tät als gesell­schaft­li­che Norm ab. Jeder darf dort mit­ma­chen.

👉🏼 Hier geht’s zum Ein­tritts­for­mu­lar: https://www.dielinke-queer.de/service/eintreten/

Wir geden­ken den Opfer der SED Dik­ta­tur – Gegen auto­ri­tä­re Regime! Ohne Demo­kra­tie kein Sozia­lis­mus!

Der Auf­stand vom 17. Juni 1953 ent­wi­ckel­te sich aus einem Streik auf­grund erhöh­ter Arbeits­nor­men, gros­se Tei­le der Bevöl­ke­rung demons­trier­ten für bes­se­re Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen, mehr Demo­kra­tie und all­ge­mein gegen die Wider­sprü­che und Unter­drü­ckung durch das sta­li­nis­ti­sche Sys­tem. Statt auf For­de­run­gen der Demons­trie­ren­den ein­zu­ge­hen, rief die SED-Füh­rung noch am sel­ben Tag die Rote Armee zur Hil­fe, die in deren Auf­trag den Auf­stand gewalt­sam nie­der­schlug, dabei wur­den 50 Men­schen ermor­det.

Statt Leh­ren aus die­sen Ereig­nis­sen zu zie­hen nutz­te die DDR-Füh­rung die­se Situa­ti­on aus, um die staat­li­chen Repres­sio­nen enorm aus­zu­bau­en und bis zur demo­kra­ti­schen Revo­lu­ti­on 1989 oppo­si­tio­nel­le Grup­pie­run­gen und anders­den­ken­de Ein­zel­per­so­nen mit zer­set­zen­den Metho­den ein­zu­schüch­tern, weg­zu­sper­ren oder aus­zu­wei­sen.

Wir wol­len die­sen Gedenk­tag zum Anlass neh­men auch wei­ter­hin für einen demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus ein­zu­ste­hen. Der Bruch mit dem Sta­li­nis­mus bleibt unser poli­ti­scher Auf­trag und unse­re Ver­ant­wor­tung.

DIE LIN­KE. Flens­burg zeigt Hal­tung gegen #Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund der sexu­el­len Iden­ti­tät. Die Gene­ral­ver­samm­lung der WHO beschloss am 17. Mai 1990 Homo­se­xua­li­tät von der Lis­te der psy­chi­schen Krank­hei­ten zu strei­chen. Der 17. Mai wur­de dar­auf­hin zum Inter­na­tio­na­len Tag gegen #Homo­pho­bie aus­ge­ru­fen. Daher set­zen auch wir heu­te ein Zei­chen für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen. Sexu­el­le und geschlecht­li­che Viel­falt ist gesell­schaft­li­che Rea­li­tät. Wir for­dern, die gesetz­li­che Rea­li­tät der gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät anzu­pas­sen. Wir wen­den uns gegen jeg­li­che Dis­kri­mi­nie­rung, sei es pri­vat, in der Schu­le oder am Arbeits­platz. Lieb doch wen Du willst! #🏳️‍🌈 Leb doch wie Du willst! #👩‍👩‍👦 Dafür strei­ten wir auch wei­ter­hin! #❤️

Pres­se­mit­tei­lung des Kreis­vor­stan­des vom 23.04.2020

Der Flens­bur­ger Kreis­vor­stand der Par­tei DIE LIN­KE kri­ti­siert die Ent­schei­dung der Lan­des­re­gie­rung, die nächs­ten zwei Sonn­tag für den Ver­kauf zu öff­nen. Die Gesund­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, sowie der Beschäf­tig­ten muss obers­te Prio­ri­tät haben. Zudem belas­tet die­se Ent­schei­dung zusätz­lich Fami­li­en mit Kin­dern, die schon jetzt Schwie­rig­kei­ten haben, für ihre Kin­der eine Betreu­ung zu fin­den.

„Die­se Ent­schei­dung der Wirt­schafts-Lan­des­re­gie­rung ist ein Schlag ins Gesicht aller Werk­tä­ti­gen“, sagt Lorenz Gös­ta Beu­tin, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter der Lin­ken. Zudem kri­ti­siert der Kreis­vor­sit­zen­de Luca Grim­min­ger, dass die Arbeits­zei­ten in Sys­tem­re­le­van­ten Berufs­grup­pen schon jetzt „bis zum Limit des mensch­lich mach­ba­ren“ aus­ge­dehnt wur­den. Die Ent­schei­dung ent­larvt die Lan­des­re­gie­rung, dass sie von Wert­schät­zung der Ange­stell­ten in den Sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen nicht wert­schätzt.

„Nach­dem die Grü­nen ein Pro­gramm zur Ret­tung von Solo-Selb­stän­di­gen und Kunst­schaf­fen­de abge­lehnt haben und Frau Heinold auf Hartz4 ver­wie­sen hat­te, über­rascht mich die Ent­schei­dung zu einem Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag kaum“ so Nico­las Jäh­ring. Der Kreis­vor­stand wünscht sich von der Flens­bur­ger Ver­wal­tung ein kla­res Bekennt­nis für einen frei­en Sonn­tag für alle Beschäf­tig­ten im Ein­zel­han­del, denn wenn die Lan­des­re­gie­rung die Wert­schät­zung der Ange­stell­ten ernst meint, dann muss der Sonn­tag geschlos­sen blei­ben.

Abschlie­ßend ruft DIE LIN­KE dazu auf, den ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag zu boy­kot­tie­ren und auf eine grö­ße­re Gefahr der Anste­ckun­gen zuguns­ten eini­ger Geschäf­te zu ver­zich­ten.

Lin­ke Rats­frau Gabrie­le Rit­ter und der Kreis­vor­stand der Par­tei DIE LIN­KE sor­gen sich um das Funk­tio­nie­ren der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung in Flens­burg. In einer gemein­sa­men Erklä­rung for­dern sie die Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und ‑Poli­ti­ker auf, wie­der die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, für die sie gewählt wor­den sind.

Seit mehr als sechs Wochen leben wir in Flens­burg jetzt mit dem „Shut-Down“, mit der qua­si Ein­stel­lung allen öffent­li­chen Lebens. Dass das sinn­voll und not­wen­dig ist, bezwei­felt wohl kaum jemand, der um die Gefähr­lich­keit des Coro­na-Virus weiß. Aber es muss die Fra­ge erlaubt sein: Wie weit muss und darf die Läh­mung der Gesell­schaft gehen?

Wäh­rend der Han­del, die Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten und ande­re Grup­pen Wege gefun­den haben, mit der Kri­se zu leben, kommt aus einem Bereich abso­lut über­haupt nichts: Aus der Kom­mu­nal­po­li­tik!

Die Flens­bur­ger Rats­ver­samm­lung ist gewählt, all die Din­ge für Flens­burg zu ent­schei­den, die nicht durch Gesetzt vom Land oder vom Bund ent­schie­den wer­den. Seit mehr als sechs Wochen däm­mert die­se Rats­ver­samm­lung im tie­fen Koma vor sich hin und die Welt dreht sich trotz­dem wei­ter.

Es gibt in der Rats­ver­samm­lung Aus­schüs­se, die gera­de jetzt mit Exper­ti­se gefragt wären. Den Aus­schuss für Sozia­les und Gesund­heit, oder den Aus­schuss für Bür­ger­ser­vice, Schutz und Ord­nung. Deren Auf­ga­be wäre es, sich mit den Din­gen zu beschäf­ti­gen, die den Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner von Flens­burg gera­de zu schaf­fen machen. Es wäre ihre Auf­ga­be, hier Trans­pa­renz her­zu­stel­len und den Men­schen das Gefühl zu geben, dass auch die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung funk­tio­niert und die Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Flens­burgs im Blick hat.

Statt­des­sen ist das gesam­te Sys­tem der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung, mit Rats­ver­samm­lung, Aus­schüs­sen und wei­te­ren Gre­mi­en seit Wochen abge­taucht.

DIE LIN­KE in Flens­burg und ihre Rats­frau Gabrie­le Rit­ter for­dern den Stadt­prä­si­den­ten und die Gre­mi­en der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung auf, end­lich die Arbeits­fä­hig­keit der Rats­ver­samm­lung und ihrer Gre­mi­en her­zu­stel­len. Öffent­li­che Sit­zun­gen der Rats­ver­samm­lung und der Aus­schüs­se müs­sen auch in Zei­ten von Coro­na eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein. Dass dies nicht mit Risi­ken für Teilnehmer*innen oder Zuschauer*innen ver­bun­den sein darf, ist selbst­ver­ständ­lich. Ob Rats­ver­samm­lun­gen und Aus­schuss­sit­zun­gen in der Bür­ger­hal­le oder an ande­ren geeig­ne­ten Orten statt­fin­den, ist unwich­tig. Sie hät­ten, wenn auch nicht beschluss­fas­send, auch über Tech­ni­sche Hilfs­mit­tel wie Video­kon­fe­ren­zen statt­fin­den kön­nen und müs­sen. Wich­tig ist, dass sie statt­fin­den, und zwar öffent­lich. Das kann auch durch Über­tra­gun­gen im Offe­nen Kanal und/oder im Inter­net gesche­hen. Wir wer­den noch min­des­tens bis zur Ein­satz­fä­hig­keit eines Impf­stof­fes mit Ein­schrän­kun­gen im öffent­li­chen Leben rech­nen müs­sen. Wenn wir die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit bis dahin so ein­stel­len wol­len, wie es in den letz­ten Wochen der Fall war, dann bewei­sen wir damit eine trau­ri­ge Tat­sa­che: Dass Demo­kra­tie  für unse­re Stadt nicht not­wen­dig, son­dern nur Beschäf­ti­gungs­the­ra­pie für ein paar Par­tei­mit­glie­der ist, auf die man in kri­ti­schen Zei­ten gut ver­zich­ten kann.

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Neu­es­te Bei­trä­ge

Tat­säch­li­che Arbeits­lo­sig­keit 11/2020
2. Dezember 2020
Welt-Aids-Tag 2020
1. Dezember 2020
Glück auf!
28. November 2020
Regie­rungs­er­klä­rung: Kluft zwi­schen dem, was die Bun­des­re­gie­rung leis­tet
28. November 2020
Fai­re Tarif­ver­trä­ge für den Ein­zel­han­del!
26. November 2020

Kate­go­rien

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