Kli­ma und Umwelt

Eine sozi­al gerech­te Ener­gie­wen­de und öko­lo­gi­sche Pro­duk­ti­on ist drin­gend not­wen­dig. Dazu muss die Ener­gie­wirt­schaft demo­kra­ti­siert und die Teil­ha­be von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern geför­dert werden.

Wir wol­len alle umwelt­schäd­li­chen Sub­ven­tio­nen been­den. Koh­le­kraft ist ein Kli­ma-Kil­ler, Deutsch­land braucht drin­gend ein CO2-neu­tra­les Ver­kehrs­sys­tem. Mit Umwelt­ver­bän­den und Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern for­dert DIE LINKE einen grund­le­gen­den Wan­del in der Verkehrs‑, Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik. Das ist drin­gend not­wen­dig, es ist bezahl­bar und es wür­de das Leben für Mil­lio­nen Men­schen verbessern.

Was nötig ist, um das Kli­ma zu retten

Das Wup­per­tal-Insti­tut für Kli­ma, Umwelt und Ener­gie hat gera­de ihre For­de­run­gen nach ein­schnei­den­den Maß­nah­men erneu­ert. Die Kli­ma­zie­le für 2020 sind von der Bun­des­re­gie­rung boy­kot­tiert wor­den. Jetzt ist sie davon abge­rückt. Koh­le­kraft ist ein Kli­ma-Kil­ler, Deutsch­land braucht drin­gend ein CO2-neu­tra­les Ver­kehrs­sys­tem. Wir wol­len alle umwelt­schäd­li­chen Sub­ven­tio­nen been­den. Mit Umwelt­ver­bän­den und Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern for­dert DIE LINKE einen grund­le­gen­den Wan­del in der Verkehrs‑, Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik. Das ist drin­gend not­wen­dig, es ist bezahl­bar und es wür­de das Leben für Mil­lio­nen Men­schen verbessern.

Fünf kon­kre­te Schrit­te und eine grund­le­gen­de Wende

  1. Ein flä­chen­de­cken­der ticket­frei­er ÖPNV in ganz Deutsch­land bis 2022
  2. Aus­bau des Bahn­ver­kehrs: pri­vat und für den Güter­trans­port. Die Bahn ist das öko­lo­gisch ver­träg­lichs­te Lang­stre­cken-Ver­kehrs­mit­tel. Sie muss öffent­lich betrie­ben und am Bedarf aus­ge­rich­tet wer­den. Sie muss attrak­ti­ver und preis­wer­ter gemacht werden.
  3. Schluss mit den Sub­ven­tio­nen des Flugverkehrs
  4. Rekom­mu­na­li­sie­rung der Energieerzeugung
  5. Sofort­pro­gramm Koh­le­aus­stieg bis 2030: Die Bun­des­re­gie­rung sitzt die längst über­fäl­li­ge Ener­gie­wen­de aus.

DIE LINKE for­dert ein Sofort­pro­gramm mit schnel­lem Koh­le­aus­stieg und einem Fond zur Absi­che­rung der Beschäf­tig­ten. Wir wol­len einen zügi­gen und sozi­al abge­fe­der­ten Aus­stieg aus der Koh­le­strom­ver­sor­gung. Der Koh­le­aus­stieg muss sofort begin­nen – kein Neu­bau von Koh­le­kraft­wer­ken und kei­ne Neu­erschlie­ßung von Koh­le­ab­bau – aller spä­tes­tens 2030 muss der letz­te Koh­lemei­ler vom Netz. Die Geschwin­dig­keit – oder bes­ser die Lang­sam­keit –, mit der die Bun­des­re­gie­rung hier vor­geht, lässt erwar­ten, dass die­se Daten nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Wir for­dern ein aus­nahms­lo­ses Ver­bot von Fracking.

Unse­re wich­tigs­ten Forderungen 

  • In erneu­er­ba­re Ener­gie inves­tie­ren, Ener­gie­kon­zer­ne ent­mach­ten: Die Ener­gie­wen­de wird nur dann erfolg­reich sein, wenn sie sozi­al gerecht und durch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger selbst gestal­tet ist.
  • Ener­gie muss sau­ber sein: Fracking ver­bie­ten. Aus Koh­le und Atom­kraft aus­stei­gen! Ein zukunfts­fä­hi­ges Ener­gie­sys­tem bedeu­tet den Aus­stieg aus Ener­gie­er­zeu­gung durch Uran und Koh­le. Fracking ist kei­ne Alternative.
  • Gerech­te Ver­kehrs­ver­hält­nis­se: fle­xi­bel, öko­lo­gisch, bar­rie­re­frei und bezahl­bar für alle. Vie­le Mil­li­ar­den Euro wer­den in umwelt­schäd­li­chen Stra­ßen- und Flug­ver­kehr inves­tiert, aber vie­ler­orts fehlt das Geld für gute Alter­na­ti­ven wie Bus­se, Bah­nen, Fuß- und Radwege.
  • Mobi­li­tät für alle – mit weni­ger Ver­kehr. Mobi­li­tät bedeu­tet Teil­ha­be am gesell­schaft­li­chen Leben. Wir wol­len wirk­lich bar­rie­re­freie Mobi­li­tät: nie­mand darf auf das (eige­ne) Auto ange­wie­sen sein; alle müs­sen Zugang haben. Des­halb steht für uns das öffent­li­che Mobi­li­täts­an­ge­bot im Zentrum.
  • Die Lkw-Maut wol­len wir auf alle Stra­ßen aus­wei­ten und erhö­hen. Die exter­nen Kos­ten wie Luft­ver­schmut­zung und Lärm­be­läs­ti­gung müs­sen ein­be­zo­gen werden.Die Zulas­sung von Giga­li­nern (Lang-LKW) leh­nen wir ab.
  • Flug­ver­kehr redu­zie­ren: Wir tre­ten für ein strik­tes Nacht­flug-Ver­bot von 22 bis 6 Uhr ein und wol­len den inner­deut­schen und inner­eu­ro­päi­schen Flug­ver­kehr so weit wie mög­lich auf die Schie­ne verlagern.
  • Lärm- und Umwelt­schutz stär­ken: Wir wol­len Umge­bungs­lärm, Straßen‑, Schie­nen- und Flug­ver­kehrs­lärm mit einem ver­bind­li­chen Lärm­schutz­ge­setz regeln und ver­rin­gern. Die Mit­tel für den Lärm­schutz müs­sen auf­ge­stockt wer­den. Lärm macht krank!
  • Für eine nach­hal­ti­ge Agrar­wirt­schaft und gesun­de Nah­rungs­mit­tel für alle: Wir wol­len eine öko­lo­gisch ver­träg­li­che Lebens­wei­se für alle Men­schen ermög­li­chen und bezahl­bar machen.