Pres­se­mit­tei­lung zum 1.Mai

Pressemitteilung der designierten Direktkandidatin Katrine Hoop

Die tradi­tio­nel­len Demons­tra­tio­nen zum 1. Mai stehen in diesem Jahr unter dem Motto »Soli­da­ri­tät ist Zukunft« – dabei gilt es auch, die Ausbil­dungs­be­rufe nicht aus dem Blick zu verlie­ren. Immer mehr Schüler*innen gehen nach dem erfolg­rei­chen Abschluss des Mitt­le­ren Schul­ab­schlus­ses zu weiter­füh­ren­den Schu­len, um ein (Fach-)Abitur zu machen. Diese Tendenz 📈 gibt es bereits seit eini­gen Jahren, sie ist aber durch die Corona-Pande­mie noch­mal merk­lich beschleu­nigt worden. Laut des aktu­el­len Ausbil­dungs­re­port des DGB Nord hat die Anzahl der geschlos­se­nen Ausbil­dungs­ver­träge im Jahr 2020 ein histo­ri­sches Tief erreicht. »Die Situa­tion aus dem Ausbil­dungs­markt ist im Grunde bizarr: Während Jugend­li­che mit Haupt­schul­ab­schluss oftmals in endlo­sen Maßnah­men fest­hän­gen, entschei­den sich immer mehr Jugend­li­che mit Mitt­le­rem Schul­ab­schluss gegen einen Ausbil­dungs­be­ruf«, erläu­tert Katrine Hoop, desi­gnierte Direkt­kan­di­da­tin der LINKEN im Wahl­kreis 1. »Das ist eine besorg­nis­er­re­gende Entwick­lung. Ausbil­dungs­be­rufe müssen sowohl attrak­ti­ver als auch zugäng­li­cher werden.« Unsere Direkt­kan­di­da­tin fordert daher:

🚩 die Strei­chung des Schul­gel­des in allen schu­li­schen Berufs­aus­bil­dun­gen und ein am Tarif orien­tier­tes Ausbildungsgehalt.

🚩 eine Ausbil­dungs­ga­ran­tie, die alle Betriebe in die Pflicht nimmt, damit wir weiter­hin ausrei­chend hoch­wer­tige Ausbil­dungs­plätze erhal­ten und zusätz­li­che Plätze geschaf­fen werden können.

🚩 eine Inves­ti­ti­ons­of­fen­sive für gute Quali­tät an beruf­li­chen Schu­len und deut­lich mehr Personal.

🚩 verbind­li­che Ausbil­dungs­an­ge­bote am Ende berufs­vor­be­rei­ten­der Maßnah­men und anony­mi­sierte Bewer­bungs­ver­fah­ren für mehr Chancengleichheit.