Enough is Enough!

Jeden zwei­ten bis drit­ten Tag wird in Deutsch­land ein Femi­zid began­gen. Gewalt gegen Frau­en* und Mäd­chen* ist eine der häu­figs­ten Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen der Welt. Welt­weit erlebt jede drit­te Frau* in ihrem Leben kör­per­li­che und sexua­li­sier­te Gewalt. Geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt ist all­ge­gen­wär­tig und so all­täg­lich, dass sie oft­mals nicht als sol­che erkannt und benannt wird. Sie reicht von digi­ta­ler Gewalt, über öko­no­mi­sche und psy­chi­sche zu sexua­li­sier­ter und phy­si­scher Gewalt. In Krie­gen, Kon­flik­ten und Kata­stro­phen poten­ziert sich die männ­li­che Gewalt an Frau­en* und Mäd­chen*. Gewalt an Frau­en* ist struk­tu­rell ver­an­kert. Sie wird dort sicht­bar, wo die kör­per­li­che Selbst­be­stim­mung von Schwan­ge­ren durch die Para­gra­fen 218ff. im deut­schen Straf­recht sys­te­ma­ti­sche ein­ge­schränkt wird. Und sie wird durch ein Sozi­al- und Steu­er­recht geför­dert, das Allein­er­zie­hen­de benach­tei­ligt. Wir bedan­ken uns bei der femi­nis­ti­schen Akti­on Flens­burg, die heu­te mit einer ein­stün­di­gen Mahn­wa­che ein wich­ti­ges Zei­chen für die Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en* gesetzt haben!

Neu­es­te Bei­trä­ge

Fro­he Weih­nach­ten
25. Dezember 2020
Tat­säch­li­che Arbeits­lo­sig­keit 11/2020
2. Dezember 2020
Welt-Aids-Tag 2020
1. Dezember 2020
Glück auf!
28. November 2020
Regie­rungs­er­klä­rung: Kluft zwi­schen dem, was die Bun­des­re­gie­rung leis­tet
28. November 2020

Kate­go­rien

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