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Verkehr und ÖPNV

WAS WOLLEN WIR FÜR UNS ALLE IN FLENSBURG ERREICHEN?

Alle Menschen in Flensburg sollen sich barrierefrei, ihren Bedürfnissen entsprechend und sicher in der Stadt bewegen können. Mobilität ist eine Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Dazu gehört ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr und ein gutes Straßen- und Wegesystem.

DAS STÖRT UNS:

Busfahren in Flensburg ist zu teuer und die Fahrplangestaltung oftmals zu unattraktiv. Es ist bislang nicht gelungen, den Flensburger Verkehr für Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Nah- und Umlandverkehrs attraktiver zu gestalten und damit die Zahl der PKW und den Ausstoß von Schadstoffen merklich zu verringern. Es gibt immer noch schlecht ausgeleuchtete Straßen und Bereiche in der Stadt, die bei Dunkelheit ein Angstgefühl und Unsicherheit auslösen. Die Straßen, Fuß- und Radwege sind oft nicht barrierefrei und in einem nicht zumutbaren Zustand.

WARUM IST LINKE POLITIK WICHTIG?

DIE LINKE setzt sich für die Belange aller Verkehrsteilnehmer ein und betont die Notwendigkeit einer ökologischen und nachhaltigen Verkehrs- und Straßenplanung in den kommenden Jahren. Wichtig ist dabei eine flächendeckende Busanbindung, eine optimierte Taktung der Verbindungen und vollständige Barrierefreiheit für Ältere und Behinderte. Langfristiges Ziel muss dabei ein kostenloser öffentlicher Nah- und Umlandverkehr sein.

Für eine ökologische und sozial gerechte Mobilitäts-Offensive

In fünf Jahren deutschlandweit zum ticketfreien und kostenlosen ÖPNV

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (71 Prozent) wollen einen kostenfreien ÖPNV (aktuelle repräsentative Umfrage von infratest-dimap). Das ist nicht nur aus sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Gründen sinnvoll, sondern auch in fünf Jahren machbar und gerecht finanzierbar.

Klar ist: es braucht einen erheblichen Ausbau des ÖPNV, die Kommunen und ÖPNV-Verbünde, die mit einem solchen Nulltarif starten, müssen erhebliche Unterstützung vom Bund bekommen und es braucht eine bessere Bezahlung der FahrerInnen und des Personals.

Mit dem Drei-Phasen-Modell zum kostenfreien ÖPNV

In drei Phasen lässt sich der kostenfreie ÖPNV realistisch und gerecht finanziert flächendeckend verwirklichen. Los geht es mit Modellprojekten für kostenfreien ÖPNV in den 15 Städten, die von besonders hoher Feinstaub- und CO2-Belastung betroffen sind. Wir wollen 8 Mrd. Euro jährlich in bundesweite Sofortmaßnahmen zum Ausbau und Verbesserung der Qualität der ökologischen Mobilitätsinfrastruktur von Bus und Bahn investieren.

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Unsere wichtigsten Forderungen

für Verkehr und ÖPNV
  1. Für unser Ziel einer fahrradfreundlichen Stadt fordern wir den Ausbau und eine deutliche Qualitätsverbesserung des Radwegenetzes.
  2. Um auf den eigenen PKW im Stadtgebiet weitestgehend verzichten zu können, ist eine flächendeckende Busanbindung mit optimierter Taktung notwendig. Wohngebiete müssen noch besser erschlossen werden, z.B. durch ein attraktives Konzept von Stadtteil-/MiniBussen und Ruftaxis außerhalb der Kernzeiten (abends, nachts und an Sonn- und Feiertagen).
  3. Fahrzeuge und Wartebereiche des öffentlichen Nah- und Umlandverkehrs müssen durch eine vollständige Barrierefreiheit für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein.
  4. Wir fordern die Einführung eines Sozial- und Kurzstreckentickets für den Nah- und Umlandverkehr. Langfristig streben wir die Einführung eines kostenfreien öffentlichen Nahund Umlandverkehrs an.
  5. Für einen geringeren PKW-Verkehr in der Innenstadt müssen Anreize, wie z.B. ein ermäßigtes Busticket für Berufspendler, geschaffen werden.
  6. Um PKWs mit mehr mitfahrenden Personen effektiver nutzen zu können, sind Ausbau und Förderung von alternativen und progressiven Modellen der PKW-Nutzung (Mitfahrzentralen, Car-Sharing, „Mitfahrbänke“ etc.) notwendig.
  7. Aus Umwelt- und Lärmschutzgründen fordern wir eine stadtweite Regel-Geschwindigkeit von 30 km/h in Wohngebieten.
  8. Zur Verringerung von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselantrieb müssen mehr Ladesäulen für Elektro-Autos und Elektro-Fahrräder in der gesamten Stadt verfügbar sein.

WAS WIRD DIE LINKE IM RAT TUN?

  1. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Schüler und Schülerinnen sowie Auszubildende kostenfreie Bustickets erhalten können.
  2. Wir werden beantragen, dass vergünstigte Sozial- und Kurzstreckentickets eingeführt werden.
  3. Wir werden auch weiterhin anstreben, dass es eine barrierefreie Straßengestaltung gibt, die gleichzeitig den historischen Charakter bewahrt.
  4. Wir werden uns für mehr Fahrradparkplätze einsetzen.
05
Mrz

Dänische Grenzkontrollen sind nicht gut fürs Klima

Durch die Bekanntgabe von der Flensburger Aktiv Bus Gesellschaft, so bald wie möglich mit der Linie 1 nicht mehr über die deutsch-dänische Grenze zufahren, wird noch einmal deutlich, dass durch die dänischen Grenzkontrollen die deutsch-dänischen Beziehungen behindert werden.Denn Pendler und Schüler die täglich auf den Bus angewiesen sind, können sich durch spontane Staubildungen durch Grenzkontrollen...
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