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LGBTQ

Heu­te wird #Glo­bal­Pri­de 2020 gefei­ert. Die­ser ist eine Ant­wort dar­auf, dass durch das neu­ar­ti­ge Coro­na­vi­rus vie­le Ver­an­stal­tun­gen, wie CSD, abge­sagt wur­den.

Auch DIE LIN­KE zeigt heu­te Flag­ge. Wir wol­len dar­an erin­nern, dass es immer noch Men­schen gibt, die auf­grund ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung, ver­folgt, ermor­det oder gemobbt wer­den. DIE LIN­KE setzt sich für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen ein.

Wir setz­ten uns auch dafür ein, dass es im Zuge der Coro­na­kri­se kei­nen Kahl­schlag bei Quee­ren Ein­rich­tun­gen oder För­der­mit­teln für die Sub­kul­tur gibt.

Wenn Du dich auch für Quee­re Poli­tik ein­setz­ten möch­test oder dich dafür inter­es­sierst, dann haben wir dazu eine Arbeits­ge­mein­schaft. In der Arbeits­ge­mein­schaft DIE LINKE.queer sind über­wie­gend Les­ben, Schwu­le, Trans­se­xu­el­le, Trans­gen­der, Bise­xu­el­le und Inter­se­xu­el­le aktiv. Die Arbeits­ge­mein­schaft lehnt Hete­ro­se­xua­li­tät als gesell­schaft­li­che Norm ab. Jeder darf dort mit­ma­chen.

👉🏼 Hier geht’s zum Ein­tritts­for­mu­lar: https://www.dielinke-queer.de/service/eintreten/

Ges­tern vor 40 Jah­ren hat der Bun­des­tag per Gesetz die Gleich­be­hand­lung von weib­lich und männ­lich gele­se­ne Men­schen am Arbeits­platz beschlos­sen. Und den­noch ver­die­nen weib­lich gele­se­ne Men­schen heu­te – 40 Jah­re spä­ter – immer­noch weni­ger als ihre männ­lich gele­se­ne Kol­le­gen (im Durch­schnitt), trotz glei­cher Auf­ga­ben und Qua­li­fi­zie­run­gen. Weib­lich gele­se­ne Men­schen beset­zen weni­ger Füh­rungs­po­si­tio­nen und bekom­men am Ende weni­ger Ren­te.

Die Lin­ke setzt sich mit ihrer Poli­tik für eine Gleich­be­hand­lung am Arbeits­platz ein, nicht nur auf dem Papier son­dern in der Rea­li­tät. Und DIE LIN­KE. Flens­burg geht als gutes Bei­spiel vor­an. Unser Vor­stand besteht aus gleich­vie­len
weib­li­chen und männ­lich gele­se­nen Men­schen, bei inter­nen Sit­zun­gen arbei­ten wir mit einer geschlech­ter­ab­wech­seln­de Red­ner­lis­te und auf Wahl­lis­ten ste­hen bei­de Geschlech­ter im Wech­sel.

Und wir sind offen für neue Ideen und Köp­fe die uns dabei hel­fen die Gleich­be­hand­lung von allen Men­schen (nicht nur am Arbeits­platz) vor­an­zu­brin­gen.

Heu­te ist Welt­blut­spen­de­tag. Es gibt genü­gend Grün­de, dar­an zu erin­nern. Ers­tens sind Blut­kon­ser­ven knapp, jedoch für eine gute Not­fall­ver­sor­gung sehr wich­tig. Auf der einen Sei­te wird uner­müd­lich für die Blut­spen­de gewor­den. Auf der ande­ren Sei­te wer­den Homo und Bise­xu­el­le Män­ner von der Blut­spen­de aus­ge­schlos­sen. Bis ins Jahr 2017 sogar grund­sätz­lich, dann hat die Bun­des­ärz­te­kam­mer neue Richt­li­ni­en vor­ge­legt. Die­se Rege­lung schließt wei­ter­hin die aller­meis­ten schwu­len und bise­xu­el­len Män­ner von der Blut­spen­de aus. Dem­nach dür­fen schwu­le und bise­xu­el­le Män­ner nur Blut spen­den, wenn sie ein Jahr lang kei­nen Sex mit einem Mann hat­ten. Das ist rea­li­täts­fern und dis­kri­mi­nie­rend. Wir for­dern eine Neu­re­ge­lung, die dem 21. Jahr­hun­dert­ge­recht wird und Homo und Bise­xu­el­le Men­schen nicht mehr dis­kri­mi­niert.

DIE LIN­KE. Flens­burg zeigt Hal­tung gegen #Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund der sexu­el­len Iden­ti­tät. Die Gene­ral­ver­samm­lung der WHO beschloss am 17. Mai 1990 Homo­se­xua­li­tät von der Lis­te der psy­chi­schen Krank­hei­ten zu strei­chen. Der 17. Mai wur­de dar­auf­hin zum Inter­na­tio­na­len Tag gegen #Homo­pho­bie aus­ge­ru­fen. Daher set­zen auch wir heu­te ein Zei­chen für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Lebens­wei­sen. Sexu­el­le und geschlecht­li­che Viel­falt ist gesell­schaft­li­che Rea­li­tät. Wir for­dern, die gesetz­li­che Rea­li­tät der gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät anzu­pas­sen. Wir wen­den uns gegen jeg­li­che Dis­kri­mi­nie­rung, sei es pri­vat, in der Schu­le oder am Arbeits­platz. Lieb doch wen Du willst! #🏳️‍🌈 Leb doch wie Du willst! #👩‍👩‍👦 Dafür strei­ten wir auch wei­ter­hin! #❤️

Pres­se­mit­tei­lung von Doris Achel­wilm, 25. Febru­ar 2020

„Auf vier Staats­se­kre­tä­re der Bun­des­re­gie­rung kommt groß­zü­gig gerech­net eine Staats­se­kre­tä­rin. Nur jede zehn­te Füh­rungs­kraft kann sich Teil­zeit­ar­beit erlau­ben. Die Bun­des­re­gie­rung ist weit ent­fernt von ihrem Ziel, in den nächs­ten fünf Jah­ren in ihrer eige­nen Ver­wal­tung für eine gleich­be­rech­ti­ge Teil­ha­be von Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen zu sor­gen“, erklärt Doris Achel­wilm, gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Frak­ti­on DIE LIN­KE, zum heu­te vom Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt ver­öf­fent­lich­ten Gleich­stel­lungs­in­dex 2019. Achel­wilm wei­ter:

„War­me Wor­te der Regie­rung hel­fen den Beschäf­tig­ten in den Bun­des­mi­nis­te­ri­en nicht. Sie brau­chen end­lich ein Gleich­stel­lungs­ge­setz mit Durch­set­zungs­kraft. Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten benö­ti­gen aus­rei­chend Stel­len und Befug­nis­se, wie zum Bei­spiel eige­ne Kla­ge­rech­te. Nur so kön­nen sie dar­auf ein­wir­ken, dass offe­ne Füh­rungs­po­si­tio­nen mit Frau­en besetzt wer­den. Außer­dem müs­sen Füh­rungs­po­si­tio­nen in Teil­zeit mög­lich sein. Dann wird es auch was mit der Gleich­stel­lung in den obers­ten Bun­des­be­hör­den bis 2025.“

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